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Sowohl der Familienname „Wienerroither“ als auch die Bezeichnung “Zettelmühle” reichen auf eine lange Tradition zurück.
Die ältesten Aufzeichnungen sind aus dem Jahre 1685, wo die „Zettelmühle“ zum ersten Mal urkundlich erwähnt wird. Der Name stammt von der ursprünglichen Bezeichnung eines Brotlaibes, dem „Zödl“, ab. Und die (Getreide-) Mühle wurde tatsächlich bis zum Jahre 1968 durch die Familie betrieben, wobei noch heute die ehemaligen Mühlenbalken im Frühstücksraum sichtbar sind.

Familienwappen der Familie Wienerroither

Der österreichische Familienname „Wienerroither“ stammt von einem Übernamen ab. Den Übernamen, wie das Wort besagt, bekam ein Mensch über seinen gewöhnlichen Namen hinaus, wie heute noch den Spitznamen.
Wer ein Waldstück zur Urbarmachung rodete wurde je nach Dialekt „Wieneroiter, Widlroither, Willroider und Winterreiter“ genannt und geschrieben. Hier liegt der Personenname „Winither“ zu Grunde, also Rodung eines „Winither“, mit dem der Wald bezeichnet wurde.